Über mich

Ich interessiere mich für sehr viele Sachen, wie zum Beispiel Technologie, menschliches Verhalten, Nachhaltigkeit, die Erde und das Universum, ganz allgemein, wie die Welt funktioniert, wie die Zukunft aussehen könnte, wie wir den Handel obsolet machen können und vieles vieles mehr.

Doch das war nicht immer so, denn die Schule hat mein Interesse an der Welt eher zerstört als gefördert. Ich fand die Schule immer sehr langweilig und war so wie eigentlich alle Menschen gezwungen, dorthin zu gehen, um meine Zeit abzusitzen für ein lächerliches Stück Papier, das ich am Ende bekommen habe (Abitur). Es war ein Handel: meine Zeit gegen ein Blatt Papier. Wusste ich dann, was ich gerne mache und was mich begeistert? Überhaupt nicht!

Deswegen wollte ich raus in die Welt, um zu sehen und zu erfahren, wie sie wirklich ist. Durch das Reisen habe ich viel über die Welt gelernt, über Kulturen und Religionen, über Menschen und die Natur, über die Probleme der Welt und Ideen, sie zu lösen etc..

Dann hab ich irgendwann realisiert, dass die Welt einerseits so unglaublich spannend und interessant ist – spannender und beeindruckender als jeder Hollywood-Film – andererseits aber auch die Sache mit dem Handel. Menschen spielen das Handelsspiel mehr oder weniger überall: Etwas wird gegen etwas Anderes getauscht (gehandelt). Und wir sehen weltweit, wie das zu all den Problemen führt, die es heute gibt: Hunger, Sklaverei, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Korruption und so weiter. Auf der Erde besitzen 8 Menschen so viel, wie ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (Quelle) und durch dieses Ungleichgewicht entstehen die Probleme, die wir heute weltweit sehen.

Ich bin gerne unter Menschen und versuche zu allen nett zu sein, genauso gerne bin ich auch allein, um die Ruhe zu genießen und abzuschalten. Beim Reisen in andere Länder habe ich zum Beispiel auch gelernt, mich von gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen (vielleicht kennst du das: „du musst dies und das und jenes machen“). Aber das ist nicht einfach, weil es sozialen Druck gibt, der einen immer wieder dazu bringt, Dinge zu tun, die man vielleicht gar nicht machen möchte (vielleicht kennst du das auch).

Eine andere Form von sozialem Druck sind vielleicht die sogenannten „sozialen“ Netze, wie Instagram, Snapchat, Facebook oder auch Dinge wie WhatsApp, weil sie alle anderen haben. Warum es nicht nur wichtig ist, diese Plattformen zu löschen, sondern auch welche Alternativen es dazu gibt, habe ich in einem Artikel zusammengefasst. Hier kannst du mir auf Mastodon folgen.

Worum geht es auf dieser Website?

Hier schreibe ich einfach über Dinge, die ich interessant finde, oder Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Ich hab auch ein paar Artikel von  anderen Menschen übersetzt, weil ich sie interessant finde.

Erfahrungen sind mir wichtiger als materielle Dinge und das Engagement für TROM gibt mir Sinn.

Mein Leben lang habe ich mich gefragt, wie eine bessere Welt aussehen könnte und wäre fast verzweifelt, wenn ich nicht von der Idee gehört hätte, den Handel obsolet zu machen.

Ich versuche diese Idee zu verbreiten, aber es ist verdammt schwer. Es ist so, als würdest du zu Menschen, die Monopoly spielen, sagen: „Hey, Monopoly ist lächerlich und total unfair. Lasst uns was anderes spielen.“ Doch alle sind viel zu sehr mit dem Spielen beschäftigt – die Verlierer wollen zu den Gewinnern gehören und die Gewinner wollen noch mehr. Das Spiel scheint ’normal‘ zu sein – aber so, wie Menschen, die sich vor 100 Jahren in den Finger geschnitten haben und dann gestorben sind, wenn sie eine Infektion bekommen haben, ist es nicht ’normal‘, dass Menschen Handel treiben.

Was ich gelernt habe:

  • Überall auf der Welt gibt es unglaublich nette und freundliche Menschen, die dir helfen.
  • Sei dir der Organisationen bewusst, die sagen, sie wollen die Welt verändern, weil auch sie ihre eigenen Interessen haben. Auf eine Weise ist das in der heutigen Welt normal (jeder muss essen), aber lass dich nicht täuschen, wenn du glaubst, dass sie 100% ehrlich sind. Wahrscheinlicher ist, dass sie sich selbst an die erste Stelle setzen. Deshalb sind wir davon besessen, TROM so respektabel wie möglich zu halten, damit wir nichts verkaufen, uns nicht prostituieren, alles, was du siehst, ist was du bekommst.
  • Sei nicht naiv und denk, dass sich die Welt zu deinen Lebzeiten verändern wird. Wahrscheinlicher ist, dass sie das nicht wird. Mach es dir also in dieser Welt bequem und versuche dann, die Welt von diesem Platz aus zu verändern.
  • Wenn du etwas lernen willst, dann wirst du das auch. Ich hatte keine Ahnung, wie ich eine Website erstelle, Videos bearbeite oder Linux auf meinem Laptop installiere. Durch das Internet kannst du so gut wie alles lernen, wenn du dich traust, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Ich liebe das, was ich tue und brenne jeden Tag dafür. Wenn ich morgen sterben würde, hätte ich zumindest das gemacht, was ich machen wollte und nicht, was andere von mir erwarten. Das ist wichtig!

Werde nicht alt und unzufrieden mit den Entscheidungen, die du getroffen hast, als du jung warst, weil du die Zeit nicht zurück drehen kannst. Viele alte Menschen werden dir das sagen, aber der Trick ist es, diesen Punkt zu verstehen, wenn du noch jung bist.