Meinen eigenen Weg gehen

Ich habe gerade den letzten Artikel von Tio, den ich relevant und interessant halte, übersetzt und veröffentlicht: TVPC – Das Venus-Projekt-Unternehmen.

Tio ist wahrscheinlich der interessanteste und inspirierendste Mensch, den ich kenne. Er ist ein Vorbild für mich – in vielerlei Hinsicht. Ich habe ihn mal gefragt, welche Menschen ihn am meisten geprägt haben und es waren Jacque Fresco, Richard Feynman und Carl Sagan. Natürlich auch viele andere, aber es sind nicht nur die Menschen, die Tio geprägt haben, sondern ihre Ideen. Er hat sich von all seinen Informationsquellen, das relevanteste herausgenommen und es so einfach wie möglich in den TROM-Büchern vermittelt. Hat nicht einmal Einstein so etwas gesagt, wie:

So einfach wie möglich. Aber nicht einfacher!

Das ist ihm absolut gelungen und auch der Grund, warum ich angefangen habe, die TROM Bücher ins Deutsche zu übersetzen, ganz einfach, weil ich es selbst nicht hätte besser schreiben können. Ganz zu schweigen von der jahrelangen Arbeit, die hinter diesen Büchern steckt.

Jetzt lebe ich mit Tio zusammen und könnte nicht glücklicher sein. Wir haben beide wahrscheinlich die beste Zeit unseres Lebens, denn wir arbeiten nicht nur an unglaublich spannenden Projekten, sondern verstehen uns auch in den „Pausen“ sehr sehr gut und sind Freunde geworden.

Doch ich habe den Artikel „Meinen eigenen Weg gehen“ genannt. Warum das?

Seitdem ich TROM und Tio entdeckt/kennengelernt habe, habe ich übersetzt und kopiert und mir so viel abgeschaut wie möglich und dadurch sehr viel gelernt. Das mache ich auch weiterhin, denn Tio ist wirklich genial, doch ich fange auch an „etwas eigenes zu entwickeln“. Angefangen hat das mit der Website für das Spiel Deep und weiter ging es mit den Videos, wo ich zum ersten Mal alles selbst machen muss (das Skript (falls es eins gibt^^), die Aufnahme, den Schnitt, das Hochladen und Teilen. Das ist alles ziemlich aufregend, da ich das noch nie gemacht habe und es ist ein bisschen so wie Achterbahnfahren – mit Höhen und Tiefen.

Aber ich bin zufrieden mit den mittlerweile schon 8 Videos und ich hab Tausend Ideen für zukünftige Videos. Und das meine ich mit meinen eigenen Weg gehen. Ich nimm mir das Relevante und Interessante von anderen Menschen und mach etwas neues daraus. Ist das nicht Kreativität? 🙂

Ich hab mich nie getraut, selbst etwas zu erschaffen, da ich nicht genau wusste, was. Doch seit TROM hab ich eine Idee 😉

Auch für das Projekt an sich gibt es viele Ideen und wir müssen uns noch überlegen, wie wir TROM am besten in andere Sprachen übersetzen. tromsite.com ist sehr komplex, mit viel benutzerdefiniertem CSS Code und allen möglichen Features, das die Website einzigartig macht. Für tromsite in anderen Sprachen brauchen wir etwas einfaches – etwas simples.

Meine Videos und tromsite auf Deutsch, das wird in nächster Zeit mein Hauptfokus sein. Doch zuerst übersetze ich noch das neue Buch „For-profit Entertainment“ – alles weitere wird man sehen … Ich habe anfangs erwähnt, dass ich den letzten Artikel von Tio’s Blog übersetzt habe. Es gibt noch weitere Artikel, aber diese werde ich in nächster Zeit nicht übersetzen, da ich sie im Moment für nicht relevant halte und es, wie schon erwähnt, viele andere Sachen zu tun gibt.

Tio und ich arbeiten zusammen und sind Teamkollegen. Wir helfen uns und respektieren uns. Wir haben Spaß und lassen uns in Ruhe – könnte es besser sein?

Ich weiß, dass wir unglaublich viel ‚Glück‘ haben, in der Lage zu sein, an wichtigen Projekten zu arbeiten und viele Menschen haben das nicht. Ohne Unterstützung von vielen Menschen gäbe es kein TROM. Da es aber auf lange Sicht ein großes Fragezeichen für TROM gibt, wären wir unglaublich dankbar, genug Unterstützung zu bekommen, um TROM am Leben zu halten. Wir arbeiten jeden Tag dafür.

4 Dinge, die mich erstaunen (3)

1. Die Welt

In Zeiten von Netflix, Youtube, Facebook und Instagram wird unsere Aufmerksamkeit auf das gelenkt, was sich am besten verkauft. Wir wachsen durch alle Arten von Filmen in Realitäten auf, die alles andere als real sind. Denk an die Marvel-Filme, denk an Netflix Serien und denk an all die Klickköder Videos auf Facebook, die den größten Scheiß promoten. Irgendwann hab ich realisiert, dass die Welt an sich spannender ist als jeder Hollywood-Film, Netflix-Serie oder Samstag-Abend-Blockbuster. Damit meine ich den Planeten Erde, der in diesem gigantischen Universum ist, auf dem wir leben. Der Planet, der sich durch verschiedene Einflüsse so gebildet hat, wie er heute ist. Wie funktioniert die Welt? ist wahrscheinlich eine der spannendsten Fragen, die es gibt.

2. Computer

Ich tippe gerade auf meine Tastatur und die Buchstaben erscheinen auf dem Bildschirm – wow. Stell dir Menschen vor 200 Jahren vor – sie hätten sich nicht vorstellen können, dass wir jetzt Computer und das Internet haben. Nicht mal meine Großeltern verstehen, wie sie ein Computer benutzen oder wie er funktioniert und ich denke die meisten tun das nicht. Ich bin damit aufgewachsen und würde sagen, dass ich das Grundprinzip verstehe (dieses Video hat mir sehr geholfen) aber trotzdem ist es noch so unglaublich. Mittlerweile hab ich auch realisiert, dass ein Computer ein mächtiges Tool ist. Mit einem Computer kann man so unglaublich viel machen: Videos erstellen, Bilder bearbeiten, Webseiten bauen, Spiele entwickeln und so viel mehr – das war mir nie so richtig bewusst.

3. Zu leben

Der Fakt das ich jetzt gerade in diesem Moment nachdenke, wie ich das hier schreiben soll ist unglaublich. Ich lebe -> was auch immer das heißt. Aber du weißt was ich meine. Ich sitze hier vor meinem Laptop und staune über die Tatsache zu existieren. Gleichzeitig heißt das auch, dass ich irgendwann nicht mehr da sein werde. Zumindest in der Art und Weise, wie in diesem Moment. Soll ich das gut finden oder nicht? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist es ein Fakt.

4. Menschen

Es gibt mehr als 7,5 Milliarden Menschen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Jeder einzelne Mensch hat eine Geschichte, hat Erfahrungen gemacht und macht in diesem Moment irgendetwas. So viele Menschen – und ich bin einer davon. Einer von 7,5 Milliarden Menschen. Ich fühle mich wie eine Ameise, die begreift, wie sie eine von unzähligen in einem Ameisenhaufen ist.

Wie du bei TROM mitmachen kannst

TROM ist ein Projekt, das auf Freiwilligkeit basiert und es gibt viele Möglichkeiten für dich mitzumachen. Wir versuchen, TROM als dezentrales Projekt zu halten und bieten jedem die Möglichkeit, diesem Projekt zu helfen, damit es größer wird. Alles, was du für das Projekt tust, ist ein direkter Beitrag und du bist genauso Teil des Projekts wie jeder von uns. Wir möchten uns bei dir für deine Hilfe bedanken, obwohl es dafür keine Notwendigkeit gibt, da wir gemeinsam daran arbeiten, TROM und seine Babyprojekte wachsen zu lassen.

Du kannst uns helfen, alle Materialien, die wir haben, zu übersetzen, egal ob Text oder Audio. Auf diese Weise können wir mehr Menschen auf der ganzen Welt erreichen.

1. Die Dokumentation: Die Dokumentation wurde schon zu großen Teilen auf Deutsch untertitelt. Allerdings noch nicht komplett. Auf dieser Tabelle sind die Links für Amara gespeichert, mit der es super einfach ist, Untertitel zu erstellen. Du kannst die Untertitel Korrektur lesen oder für die fehlenden Teile welche erstellen. Amara ist ein großartiges Online-Tool, das für jeden offen ist, der sich auf der Website registriert (kostenlos), sodass jeder Freiwillige sofort mit der Arbeit an den Untertiteln anfangen kann. Sobald ein Untertitel fertig ist, werden wir ihn zur Doku hinzufügen. Schreib mir dafür einfach kurz eine Nachricht.

2. Die Bücher: Da ich alle Bücher ins Deutsche übersetzt habe (außer 1), kannst du die Bücher Korrektur lesen. Findest du ein Link, der nicht funktioniert oder Fehler in der Übersetzung? Schreib mir und ich werde das korrigieren 🙂

3. Die Videos: Wir erstellen viele Videos für TROM und nutzen diese Tabelle für die Erstellung von Untertiteln in Amara. Sobald ein Untertitel fertig ist, wird er zu tromsite.com hinzugefügt. Die Videos gibt es auch ohne Erzählerstimme, das heißt sie können einfach ins Deutsche übersprochen werden. Daran arbeite ich gerade und wenn du mithelfen willst, schreib mir einfach.

Wenn du denkst, dass sich TROM mit einem bestimmten Thema befassen sollte oder dieses Projekt kritisieren/verbessern willst, ist der beste Weg, dies zu tun, ein Buch für TROM zu schreiben. Auf diese Weise bekommst du unser volles Feedback und die volle TROM-Exposition.

Achtung: Da unsere Korrekturleser hauptsächlich Englisch sprechen, wäre es optimal, wenn du direkt im Englischen schreibst, damit wir es konstruktiv kritisieren können.

Die Vorteile des Schreibens für TROM:

1. Du lernst, wie man ein Thema präsentiert.

2. Du wirst lernen, wie man sich einer gesunden Kritik stellt, denn wir stellen Fragen zu deinem Buch und setzen es unter die Lupe. Der Zweck ist es, es kugelsicher zu machen. Keine Sorge, alles ist super freundlich und dazu gedacht, dein Buch viel besser zu machen. Wir werden gemeinsam daran arbeiten.

3. Du wirst dein Buch Korrektur lesen und gestalten lassen. Das Korrekturlesen ist grundlegend und du hast das letzte Wort bei jeder Änderung am Text (dein Schreibstil bleibt erhalten). Das Design wird dein Buch bereichern und du wirst auch das letzte Wort in Bezug auf das Buch haben.

4. Dein Buch wird wie alle TROM-Bücher promoted. Wir werden daraus Memes machen und in unseren sozialen Netzwerken posten, und in Zukunft werden wir daraus ein Video oder ein Hörbuch machen oder fügen es zu unserem großen TROM-Quiz hinzu.

5. Dein Buch wird online als HTML5, Klartext und als PDF verfügbar sein.

6. Dir gehört dein Buch. Nachdem wir es über TROM gepostet haben, kannst du es auch überall dort posten, wo du willst, in jedem beliebigen Format. Du wirst ein Exemplar deines Buches im PDF- und Klartextformat haben, das du beliebig verwenden kannst (selbstverständlich).

Tipps zum Schreiben:

1. Schreibe über Dinge, die du für super wichtig hältst. Bitte schick uns keine Bücher, die du schon geschrieben hast. Wir wollen originale Inhalte auf TROM veröffentlichen und werden jedes Buch überprüfen, um zu sehen, ob es irgendwo anders zuvor veröffentlicht wurde.

2. Lass uns bitte wissen, was das Thema sein wird, damit wir überprüfen können, ob wir es vorher schon abgedeckt haben. Beschreibe es ein wenig.

3. Schreibe, als ob du es einem 10-Jährigen erklären würdest – Wir versuchen immer, das so zu tun, sodass es jeder versteht. TROM ist keine wissenschaftliche Zeitschrift, im Gegenteil, es ist „etwas“, das versucht, komplexe und wichtige Themen auf sehr einfache Weise zu erklären (einfache Sprache).

4. Wenn du kannst, verwende Libre Office Writer, um das Buch zu schreiben (es ist ein Open-Source-Format, das auf handelsfreier Software basiert).

5. Verwende Quellen für deine Aussagen. Wenn du etwas behauptest, dann versuche, es so wissenschaftlich wie möglich zu machen und diese Behauptung zu begründen. Wikipedia, wissenschaftliche Artikel und Quellen von Regierungen gehören zu den besten, um deine Aussagen zu begründen. Versuche, fragwürdige/umstrittene Webseiten/Quellen zu vermeiden.

6. Mach das Thema global: Wir konzentrieren uns nicht auf lokale Themen oder Lösungen, da unsere Probleme global sind und globale Lösungen erfordern. Du kannst damit beginnen, ein lokales Problem/Lösung im Detail zu erklären und es dann global zu erweitern.

7. Versuche immer, eine Lösung zu finden, wenn du ein Problem hast.

8. Schreib nicht für TROM, sondern für dich selbst und schick es uns dann zu. Auf diese Weise, wenn aus irgendeinem Grund dein Buch nicht genehmigt wird, wirst du dich nicht so fühlen, als hättest du deine Zeit damit verschwendet, es zu schreiben. Du kannst das, was du geschrieben hast, jederzeit auf deiner persönlichen Website oder deinem sozialen Netzwerk veröffentlichen ;).

Wenn du irgendwelche Fragen hast, kontaktiere uns einfach.

Wir wollen für unsere Inhalte nicht komplett auf zentrale Server (Unternehmen) angewiesen sein, sondern versuchen, diese zu dezentralisieren.

TROM: Wir versuchen, alle TROM-Dateien (über 100 GB) zu dezentralisieren, aber es ist super schwierig, weil wir es dynamisch machen müssen (damit dieser TROM-Hauptordner sehr oft aktualisiert werden kann und die Updates an alle verteilt werden). Wir haben die DAT- und IPFS-Netzwerke ausprobiert, aber keines funktioniert richtig. Wir werden es weiterhin versuchen und wann immer wir eine gute Option finden, werden wir sie veröffentlichen. In der Zwischenzeit kannst du helfen, die TROM Doku (Magnet – Torrents) zu dezentralisieren.

VideoNeat: Wenn du helfen willst, Dokumentationen/Vorträge oder Filme zu dezentralisieren, die wissenschaftlich fundiert und einzeln ausgewählt sind, geh einfach auf VideoNeat.com und verwende die Magnetlinks – lade herunter und verteile (seed). Es wird viel helfen!

TROM-Jaro: gehe zur Installationsseite, lade TROM-Jaro herunter und verteile (seed)!

Du kannst dich auf verschiedene Weise beteiligen, um mit uns in Kontakt zu bleiben, hier und da mit dem zu helfen, was du kannst, deine Ideen auszudrücken und so weiter.

Im deutschsprachigen Raum gibt es bis jetzt noch nicht so viele Menschen, die sich für TROM engagieren, deswegen sind die folgenden Dinge alle nur auf Englisch und damit nicht komplett handelsfrei.

TROM-Cast: Jede Woche, am Donnerstag (20:00 Uhr) sind wir live auf verschiedenen Plattformen wie YouTube und Facebook, um über interessante Themen zu sprechen. Wir veröffentlichen alle diese TROM-Casts auch auf tromsite, sodass wir uns nicht auf diese Drittanbieterplattformen verlassen müssen. Wir streamen mit handelsfreier Software und jeder kann ohne Konto oder besondere Genehmigung teilnehmen. Wir nutzen Jitsi Meet für die Videokonferenz und OBS Studio für alles andere. Am Tag des Castings veröffentlichen wir einen Jitsi Meet-Link auf TROM Live und jeder kann klicken und teilnehmen (es funktioniert als App oder direkt im Browser). Wir ermutigen jeden zur Teilnahme. Alternativ kannst du uns auch live im YouTube- oder Facebook-Chat schreiben und wir werden versuchen, dir in dem Cast zu antworten.

Riot: Wir nutzen diese handelsfreie Software, um all unser TROM Zeug zu verwalten. Es ist wie Skype + Slack, aber in vielerlei Hinsicht besser und handelsfrei. Wir haben mehrere Räume für Übersetzungen, Diskussionen usw. Jeder kann mitmachen, wenn er/sie will, hauptsächlich im TROM-Diskussionsraum, der für „allgemeine Diskussionen“ vorgesehen ist. Ein paar von uns sind immer da, um mit dir zu schreiben;). Kontaktiere uns oder mich, wenn du in einen unserer Räume willst.

E-Mail: Obwohl viele Menschen E-Mails als eine alte Technologie betrachten, ist TROM bei E-Mails sehr aktiv. Wenn du indirekter mit uns sprechen willst, empfehlen wir dir E-Mail.

Missverständnisse über TROM

Ich habe mitbekommen, dass es Missverständnisse über TROM im deutschsprachigen Raum gibt.

Mit diesem Blogartikel werde ich sie aus dem Weg räumen und dir einen kleinen Einblick geben, wer wir sind und was wir tun.

Zuerst einmal ist alles, was wir machen handelsfrei. Das bedeutet, wir wollen nichts für das, was wir tun. Keine Daten, kein Geld, absolut nichts. Das wird auch immer so bleiben. TROM wird immer handelsfrei sein.

Wer steckt hinter TROM?

Es wurde schon 2012 darüber diskutiert, ob es eine „Über uns“-Seite geben soll. Für TROM haben aber schon so viele Menschen freiwillig gearbeitet, dass es schrecklich wäre, wenn wir eine solche Seite haben würden, auf der wir 4-5 Menschen zeigen und die anderen ignorieren würden. Deswegen tun wir das nicht. Wie könnten wir alle Menschen auflisten, die Untertitel für die Videos machen, TROM verbreiten etc.?

Wenn Menschen fragen, wer wir sind, dann ist das so, als ob man fragt, wer ist Wikipedia? Kennt jemand die Gesichter von den Menschen, die Artikel für Wikipedia schreiben? Ich nicht. Das ist auch nicht der Punkt, denn bei TROM geht es um eine Idee. Es geht um die Idee den Handel obsolet zu machen, da ER die Ursache der meisten Probleme ist.

Vor kurzem haben wir ein Video über ein paar Menschen vom TROM-Team, die sich in Spanien getroffen haben, veröffentlicht. Dort waren wir 12 Menschen und hier ist das Video.

Auch der Name TROM ist egal. Wir könnten uns auch anders nennen, aber Tio hatte die Idee, als er das Projekt gegründet hat, das Projekt TROM zu nennen. Das stand für „The Reality Of Mankind“ oder „The Reality Of Me“, weil er damit seine Frustration über die Welt ausdrücken wollte. Heute steht TROM einfach für sich.

Ich vermute wenn Menschen solche Fragen stellen, haben sie nicht verstanden, um was es geht.

Und wenn du Tio, den Gründer des Projekts, selbst sehen willst, dann schau dir dieses Video an, in dem er das handelsfreie Betriebssystem TROM-Jaro erklärt oder lies auf seiner Website mehr über ihn.

Impressum und Datenschutzerklärung

Außerdem gab es Fragen über ein Impressum und eine Datenschutzerklärung.

Die Sache ist, Proklamationen und Versprechungen und Lizenzen funktionieren nicht. Die Open-Source-Lizenz wird ständig missbraucht. Bei uns geht es um eine Idee, und Ideen sind stärker, wenn die Menschen sie verstehen. Deshalb können wir dort keinen Urheberrechtsanspruch geltend machen, da wir nicht einmal einen erstellen können … was sollen wir sagen? Lizenzen müssen „registriert“ und „verteidigt“ werden.

Bei uns geht es nicht um das.

Wir sind transparent

Da TROM handelsfrei ist, können alle Materialien von jedem angeschaut, gelesen, heruntergeladen, bearbeitet und geteilt werden. Wenn du Fragen hast, dann lies zuerst unsere FAQ Seite. Wenn deine Frage dort nicht beantwortet wurde, dann kontaktiere uns oder mich. Du kannst mit uns sogar direkt sprechen, wenn du am Donnerstag Abend Zeit hast, denn dort finden unsere TROM-Casts statt. Jeden Donnerstag Abend diskutieren wir in einer Videokonferenz, die wir live auf Youtube streamen, über irgendein interessantes und relevantes Thema. Dafür nutzen wir das Programm Jitsi Meet, das du nicht mal zwingend herunterladen musst, sondern über deinen Browser nutzen kannst. Klick dazu einfach auf den Link, den wir am Donnerstag Abend auf unserem TROM-livestream posten und rede mit uns. Die TROM-Casts sind nicht komplett handelsfrei, da wir nur auf Englisch sprechen, aber ich habe vor, sowas auch auf Deutsch zu machen – doch irgendwann später, weil ich mich zur Zeit auf so viele andere Dinge konzentriere.

Mach mit!

Du kannst bei TROM mitmachen, Untertitel übersetzen, Bücher schreiben, Videos mit deiner Stimme übersprechen, unsere Materialien dezentralisieren und vieles mehr. Da wir handelsfrei sind, musst du uns nicht um Erlaubnis fragen. Fang hier und heute an! Du brauchst kein Mitglied in irgendeiner Organisation, Projekt oder Institution zu sein. Wenn du etwas in die Richtung beiträgst, die wir mit TROM vorschlagen, dann arbeiten wir zusammen 🙂

So hat das bei mir angefangen. Ich hab die Bücher gelesen und einfach Tio eine Nachricht geschrieben, dass ich mithelfen möchte. Ich habe ihm vorgeschlagen, die Materialien ins Deutsche zu übersetzen, wusste aber nicht genau wie und er hat mir Programme vorgeschlagen, die ich benutzen könnte, um das zu tun. Dann hab ich einfach losgelegt und ihm die fertigen Bücher geschickt. Heute sind alle Bücher ins Deutsche übersetzt, außer das über Sprache und ja natürlich sind noch Fehler drin und die Übersetzungen sind nicht perfekt, aber das kann verbessert werden. Wenn du einen Fehler findest, dann schreib mir das – ich werde ihn korrigieren und die neue Version des Buchs wieder hochladen. Und schon hast du mitgeholfen 🙂

Hier ist unsere Mitmach-Seite (auf Englisch) auf der wir Möglichkeiten aufzeigen, wie du helfen kannst.

Im Endeffekt geht es um Vertrauen

Natürlich ist es gut, skeptisch zu sein – gegenüber allem und jedem. Vor allem in Zeiten von Fake News ist es schwer herauszufinden, wem du trauen kannst. Darüber hat Tio mal einen Artikel geschrieben und ich habe ihn übersetzt. Du findest ihn hier.

Deswegen untermauern wir alles, was wir ‚behaupten‘ mit vielen verlässlichen Quellen. Hast du dir schon mal ein Buch angeschaut und die vielen verlinkten Quellen entdeckt. Du kannst jede Quelle nachprüfen. Wie können wir wissenschaftlicher sein?

Was sind unsere Absichten?

Sind wir ein gewinnorientiertes Unternehmen, das versucht, viel Geld zu verdienen?

Nein, TROM ist handelsfrei.

Schmeißen wir dir auf unseren Webseiten Werbung ins Gesicht?

Nein, TROM ist handelsfrei.

Versuchen wir dir, irgendeine Art von Lebensstil aufzuzwängen? Zum Beispiel, du musst vegan essen, du darfst kein Auto fahren, du darfst nicht mehr mit dem Flugzeug fliegen, du musst dies, das und jenes tun?

Nein, TROM ist handelsfrei.

Sind wir von irgendeiner staatlicher, religiöser oder sonstwas Institution?

Nein, wir teilen einfach nur wissenschaftliche Informationen auf eine interessante Art und Weise, die leicht verständlich ist, bilden Menschen über „Handel als Ursache der meisten Probleme“ und erschaffen handelsfreie Sachen.

Alles, was wir tun, ist 100% kostenlos und steht zum Download bereit. Dies ist nur möglich durch wunderbare Menschen, die uns finanziell unterstützen. Deshalb machen wir keine Kompromisse. Wir veröffentlichen, was wir für relevant halten, wann wir wollen, wo wir wollen, ohne von irgendetwas beeinflusst zu werden. Das ist eine riesige Macht, die man in der heutigen Welt des Handels besitzt, in der jeder gezwungen ist, sich selbst oder seine Arbeit zu prostituieren. Aber das ist mit enormen Kosten verbunden, wenn man nicht angemessen finanziert wird, denn ohne finanzielle Unterstützung ist es unmöglich, etwas auf dieser Welt zu tun. Wir sind weit entfernt von dem, was wir an finanzieller Unterstützung brauchen, und das verursacht viel Stress und Unsicherheit für dieses Projekt. Die gute Nachricht ist, dass, wenn die meisten, die von TROM wissen, ein paar Euro im Monat spenden würden, wir dieses Projekt ohne Probleme am Laufen halten könnten. Jede Spende summiert sich und zählt! Hinweis: Im Moment geht das ganze Geld an Tio – er hat TROM 2011 gegründet und leitet derzeit den größten Teil des Projekts, für das er Vollzeit arbeitet (keine Wochenenden, keine Pausen). Sein Ziel ist es, genügend finanzielle Unterstützung zu erhalten, um seine Arbeit nachhaltig zu gestalten und dann anderen Menschen, die sich für TROM engagieren, finanziell zu helfen.

Deswegen musst du uns nicht unterstützen, aber wenn du willst, kannst du das hier tun – Danke 🙂

Das erste TROM Meeting in Spanien

Am Freitag Abend bin ich vom ersten TROM Treffen nach Hause gekommen. 4 Wochen lang waren 12 von uns in Spanien bei Tio und haben zusammen gelebt und gearbeitet. Es war großartig, die Menschen hinter TROM kennenzulernen! Obwohl wir aus unterschiedlichen Ländern, wie Israel, Kanada, Dänemark oder Lettland, kommen, haben wir uns alle sehr gut verstanden, weil uns die Idee hinter TROM verbindet.

Wir haben auch viel über zukünftige Pläne geredet, Ideen entwickelt und Videos gemacht – hier ein paar Updates:

  • TROM-Jaro wird demnächst erscheinen – das handelsfreie Betriebssystem für deinen Computer!
  • Wir haben überlegt, dass wir mit einem Film, der in einfachen Worten erklärt, warum Handel die Ursache der meisten Probleme ist, vielleicht viele Menschen erreichen können. Wir könnten Menschen aus der ganzen Welt interviewen und 3 Fragen stellen: 1. Was sind heute die größten Probleme auf Welt? 2. Wer/was erschafft sie? 3. Was würdest du tun, wenn du handelsfreien Zugang zu allem hättest, was du brauchst und willst?
  • Das Entertainment Buch wird veröffentlicht (dauert aber noch)
  • Auf der Website trade-free.org wollen wir die Idee einfach und kurz erklären. Später werden wir Organisationen und Projekte sammeln, die schon handelsfreie Waren und Dienstleistungen anbieten, um Menschen einen Überblick zu geben, was es schon alles gibt.
  • Gleichzeitig wollen wir #tradefree und #handelsfrei verbreiten. Diese Hashtags können sich weltweit verbreiten und bekannt werden. Dazu haben wir uns auch für ein einfaches Logo entschieden, nämlich einfach einen Handabdruck. Jeder Handabdruck ist individuell und doch verbindet er uns Menschen. Dieses Logo kann überall draufgemacht werden: auf eine Website, auf Gadgets, auf Kleidung, auf Häuser (dann gibt es vielleicht mal handelsfreie Häuser 😉 ) – einfach überall. Mach einfach Farbe auf deine Hand und drück sie irgendwo drauf – Menschen werden es lieben 😀
  • Ein handelsfreies Event pro Jahr. Die Idee ist, Menschen, Organisationen und Projekte einzuladen, die in diese Richtung arbeiten. Das Event könnte über das Internet gestreamt werden und diejenigen, die es nicht schaffen, zur Veranstaltung zu kommen, könnten über das Internet dabei sein 🙂
  • Tio, Sasha und ich werden zusammenziehen! Das ist ein riesiger Schritt für mich, aber ich freue mich unglaublich darauf! Ich werde mit den großartigsten Menschen zusammen leben und arbeiten – von dort aus werden wir die Welt angreifen: mit Bildung und handelsfreien Sachen, die wir erschaffen. Gleichzeitig ist das ein riesiger Schritt der Ungewissheit! Wie werde ich die Miete und Lebensmittel bezahlen? Ich weiß es nicht.

Du kannst mich hier unterstützen, damit ich Vollzeit für eine handelsfreie Welt arbeiten kann – ich würde nichts lieber machen!

Zum Schluss ist hier noch eine Zusammenfassung von unserem Treffen in einem Video:

Artikel über TROM

Ich habe einen Artikel über TROM geschrieben, der bei Ökoligenta veröffentlicht wurde. Hier ist er:

Schön, dass ich hier einen Gastbeitrag schreiben darf. Mein Name ist Aaron und ich bin 22 Jahre alt. Ich komme aus einem kleinen Dorf aus dem Süden Deutschlands und engagiere mich seit mehr als einem Jahr für das TROM-Projekt. In diesem Artikel möchte ich ein bisschen erzählen, wer wir sind, was wir machen, was unser Ziel ist und was wir mit fünf Milliarden Euro machen würden.

Wer wir sind

Wir sind ein kleines Team aus ungefähr zehn Freiwilligen aus verschiedenen Ländern wie zum Beispiel Spanien, Rumänien, Dänemark, USA, Lettland und Deutschland und engagieren uns in der Freizeit für das TROM-Projekt. Dieses ist 2011 durch Tio entstanden, der sein Studium aufgegeben hat, um das zu tun, was er unbedingt tun wollte, nämlich eine umfangreiche Dokumentation zu erstellen:

TROM – The Reality of me (zu Deutsch: Meine Realität) präsentiert die größte Dokumentation aller Zeiten und ist auch die einzige, die versucht, alles zu analysieren: von Wissenschaft zum Geldsystem hin zu möglichen Lösungen, um das Leben von jedem Menschen zu verbessern.
Es ist ein neuer und innovativer Weg, die Welt zu sehen. wie sie wirklich ist.
„Vor dem Urknall, bis zur Gegenwart und darüber hinaus.“

Er hat ein Jahr an dieser Dokumentation gearbeitet, um sie dann kostenlos ins Internet zu stellen – Tausende von Stunden an Arbeit, ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen. Nachdem er sie veröffentlicht hat, bekam er finanzielle Unterstützung von Menschen, die das, was er gemacht hatte, großartig fanden. Mit diesem Geld hat er nochmal ein Jahr daran gearbeitet, um die Dokumentation zu verbessern und Fehler zu korrigieren.

Die Dokumentation wurde von Tausenden von Menschen weltweit angeschaut und Tio wurde darin bestärkt, weitere Materialien zu produzieren. So kam es dazu, dass er Bücher, Videos, ein Quiz und eine Website erstellt hat, auf der wissenschaftliche und relevante Dokumentationen gesammelt und kostenlos bereitgestellt werden. Wenige Menschen haben ihm zunächst geholfen, bis vor ein paar Jahren mehr und mehr auf das Projekt aufmerksam wurden. Ich selbst habe zufällig auf einer Reise von diesem Projekt gehört und wenig später die Materialien angeschaut und gelesen, sodass ich schließlich motiviert war, es ins Deutsche zu übersetzen.

Doch worum geht es überhaupt bei TROM?

Bei TROM geht es um den Kern aller Problem der westlichen Zivilisation. Und der lässt sich mit einem Wort beschreiben: Handel.

In einem Satz: Wir (alle von uns) spielen auf der Welt das Spiel „Ich habe etwas, du hast etwas anderes“, und wir tauschen diese Dinge, was eine Ungleichheit von Macht erschafft (manche haben mehr, manche weniger), und diese Ungleichheit ruft so viele Probleme hervor, denn wenn ich etwas habe, was du brauchst, dann kann ich diesbezüglich mit dir herrisch umgehen und dich oder andere manipulieren, die das brauchen, was ich habe.

Wir sagen also, dass die meisten Probleme durch „Handel“ entstehen und wir den Handel obsolet (hinfällig/veraltet) machen müssen, um diese Probleme zu lösen.

Jetzt könnte man vielleicht denken, dass so etwas verrückt oder unmöglich klingt, aber wie wir in unseren Büchern schreiben, ist das die einzige Möglichkeit, wenn wir die meisten heutigen Probleme lösen wollen.

Wir beschreiben nicht nur ausführlich, warum Handel die Ursache der meisten Probleme ist, sondern auch, wie Lösungen aussehen könnten. Es gibt Tausende davon. Wir haben zum Beispiel ein Buch, das das Potenzial heutiger Technologien aufzeigen soll, um die Machbarkeit der Welt zu demonstrieren, die wir durch das TROM-Projekt versuchen zu beschreiben.

Wir betonen jedoch, dass wir zur Schaffung dieser Welt eine ständige Bewegung brauchen, um die Infrastruktur aufzubauen und die Bildung voranzutreiben. Die Infrastruktur muss open source, dezentralisiert und in der Lage sein, Überfluss zu schaffen und folglich den Handel obsolet machen. Bildung muss wissenschaftlich, vielfältig, offen und frei sein, sodass wir sicherstellen, dass die Werte der Menschen vernünftiger sind. Beide – Infrastruktur und Bildung – sind eine ständige Bewegung ohne ein Ende in Sicht. Beide können letztlich nicht erklärt und daher verstanden werden, es sei denn, wir liefern eine Menge Beispiele. Das ist etwas, das wir ständig auf TROMsite.com tun.

Was würden wir mit fünf Milliarden Euro machen?

Wenn wir 5 Milliarden Euro bekämen, läge unser Fokus auf Bildung über „Handel als Ursache der meisten Probleme“. Parallel dazu würden wir handelsfreie Waren und Dienstleistungen bereitstellen, aber Bildung wäre immer unser Hauptfokus.

Was TROM einzigartig macht

Als ich TROM zum ersten Mal gelesen und geschaut habe, war ich sehr erstaunt. Es erklärt nicht nur vereinfacht, wie die Welt funktioniert, sondern bleibt auch hundertprozentig wissenschaftlich korrekt. Jede Behauptung, die wir machen, ist mit verlässlichen Quellen belegt. Besonders finde ich auch die Art, wie die Bücher geschrieben sind. Sie sind für jeden zugänglich, weil sie in einfacher Sprache geschrieben sind und viele Bilder enthalten, um Dinge zu veranschaulichen.

Mittlerweile haben wir auch ein automatisiertes System, das wissenschaftliche Nachrichten, Videos und Podcasts kuratiert und ich bin fleißig dabei, unsere Materialien und Werkzeuge ins Deutsche zu übersetzen.

Außerdem sind wir gerade dabei, ein handelsfreies Betriebssystem zugänglich zu machen (eine angepasste Version von der Linux Distribution-Manjaro). Ich habe einen Artikel darüber geschrieben, wie man es installieren kann.

Das bringt uns zum nächsten Punkt:

Wie überleben wir?

Auch wir brauchen Geld, um in diesem System zu überleben, denn wir verlangen nichts für das, was wir tun: kein Geld, keine Daten, wir machen keine Werbung – nichts dergleichen. Alles, was wir machen, ist handelsfrei, das heißt, man muss nichts geben, um Zugang zu haben, und das wird auch immer so bleiben. Deshalb ist es nicht einfach für uns. Wir sind auf Hilfe angewiesen und bekommen eine monatliche Unterstützung von knapp 500 Euro. Das ist gerade einmal genug, dass wir unsere Server betreiben können und Tio davon leben kann. Alle Ausgaben sind auch hier in unseren FAQs zu sehen. Die anderen Freiwilligen, wie zum Beispiel auch ich, können sich nicht Vollzeit engagieren, was schade ist. Ich verbringe jedoch so gut wie jede freie Minute damit, die Idee voranzubringen.

Ich hoffe, ich habe einen kleinen Einblick gegeben und möchte noch den Link zu unserer Website teilen. Hier ist die englische Originalwebsite und hier sind die deutschen Übersetzungen.

Mitmachen?

Das besondere an TROM ist, dass jede*r mitmachen kann – es gibt viel zu tun 🙂 Zum Beispiel Korrektur lesen der Übersetzungen, selbst Bücher schreiben, Videos mit der Stimme übersprechen, Musik, Bilder, Videos, Vorträge machen etc. Man kann kreativ sein und das machen, was man mag. Natürlich ist es zuerst wichtig, besser zu verstehen, worum es geht und dazu empfehle ich für den Einstieg diese zwei Bücher zu lesen: „Das Geldspiel“ und „Die Ursache der meisten Probleme“.

Zukunftspläne

Unsere Pläne sind zum einen, eine neue Dokumentation zu machen, die kürzer sein soll, als die andere (ungefähr eine Stunde) und zum anderen das handelsfreie Betriebssystem zu veröffentlichen.

Wenn du gut findest, was wir machen, dann darfst du uns gerne unterstützen finanziell oder ideell – danke!

Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann kannst du auf meiner Website vorbeischauen 🙂

Zum Schluss bleibt mir noch zu sagen, dass es eigentlich nicht um TROM geht, sondern um die Idee dahinter. Das Projekt könnte auch einen ganz anderen Namen haben, denn

Menschen und Organisationen sterben. Ideen überleben. In TROM geht es um eine Idee.
Entdecke eine neue Welt auf tromsite.com/de

TROM-Jaro installieren

Seit kurzem verwende ich das handelsfreie Betriebssystem TROM-Jaro und ich liebe es! Wie auch du TROM-Jaro sowohl auf einem Apple-, als auch auf einem Windows-Computer installieren kannst, zeige ich dir hier. Alternativ findest du eine Anleitung auf der TROM-Jaro Website.

Du brauchst dafür einen USB-Stick mit 4 GB oder mehr, Internet und Zeit.

Was du als erstes tun solltest:

MACH EIN BACKUP VON ALLEN DEINEN DATEN. DAS IST SEHR WICHTIG!

Dieses Backup wirst du später brauchen, um die Daten von deinem Windows- oder Apple-PC auf TROM-Jaro zu übertragen. Nutze dazu einen USB-Stick oder eine externe Festplatte, um die Dateien darauf zu sichern.
Achtung: Dokumente von dem Programm „Pages“ bei Apple können von TROM-Jaro angeschaut, aber nicht bearbeitet werden, deswegen exportiere sie in Word-Format und sichere sie dann auf deinem USB-Stick oder externer Festplatte. Word-Dokumente können von Libre Office gelesen und bearbeitet werden.

Die Installation kann im Grunde genommen in 2 Teile eingeteilt werden:

  1. Einen bootfähigen USB-Stick erstellen
  2. Die Installation

1. Einen bootfähigen USB-Stick erstellen

Dein Computer hat eine Festplatte auf dem das Betriebssystem gespeichert ist und wenn du ihn einschaltest, fährt er mit diesem Betriebssystem hoch (nennt sich auch booten). Um TROM-Jaro zu installieren, müssen wir es auf den USB speichern, damit der Computer von dort hochfahren kann.

Dazu brauchen wir ein Programm, das TROM-Jaro auf den USB Stick speichert und einstellt, wie zum Beispiel Etcher oder unetbootin.

Gehe auf die Website von Etcher, lade die Version für das Betriebssystem aus, das du im Moment benutzt, und installiere es.

Du kannst das aktuelle TROM-Jaro von BitTorrent (peer-to-peer dezentralisiert) über den untenstehenden Link herunterladen. Apps, wie Transmission oder WebTorrent, ermöglichen BitTorrent Downloads.

Sobald das ISO-Abbild von TROM-Jaro heruntergeladen ist, können wir Etcher öffnen.

  1. Select Image: Wähle das ISO-Abbild von TROM-Jaro aus.
  2. Select Drive: Wähle den USB-Stick aus.
  3. Flash! TROM-Jaro wird auf den USB-Stick gebrannt – einfach 🙂

Sobald das erledigt ist, entferne den USB-Stick und fahre deinen Mac oder Windows-PC herunter. Sei dir nochmal sicher, dass du auch alle Dateien auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick gespeichert hast 😉

2. Die Installation

Schließe den USB-Stick an dem ausgeschalteten Computer an, bei dem du TROM-Jaro installieren möchtest. Jetzt kommt es darauf an, welchen Computer du hast, weil du in das BIOS kommen musst. Das BIOS ist dafür zuständig, den Start des Betriebssystems einzuleiten und wir wollen jetzt, dass der Computer mit dem USB-Stick startet.

Apple-PC: Halte bei einem Mac während dem Hochfahren die Tastenkombination cmd + S (die ganze Zeit) gedrückt, damit du in das BIOS kommst. Wähle dann den USB-Stick aus und drücke Enter.

Windows-PC: Hier ist es ein bisschen komplizierter, da Windows vielleicht nicht möchte, dass wir einfach von einem anderen Betriebssystem starten und es möglicherweise löschen. Die Bilder habe ich als Hilfe hinzugefügt:

  1. Halte hier die Taste F2 beim Hochfahren gedrückt, damit du in die Einstellungen (das BIOS) kommst.
  2. Wähle mit den Pfeil-Tasten „boot“ aus.
  3. Dort siehst du, dass bei Secure boot <Enabled> (aktiviert) dabei steht, was bedeutet, dass der Computer immer mit Windows hochfährt. Deswegen müssen wir das deaktivieren, indem du die F5 oder die F6 Taste drückst, sodass es <Disabled> (deaktiviert) ist.
  4. Mit F10 speicherst du diese Einstellungen und verlässt das BIOS.
  5. Klicke auf bestätigen mit Enter. Jetzt wird dein Computer trotzdem mit Windows hochfahren und wir müssen ihn nochmal herunterfahren.
  6. Halte jetzt beim Hochfahren die F12 Taste gedrückt und du kannst den USB-Stick auswählen.

1. – 6. Bild:Jetzt wird dein Computer mit TROM-Jaro hochfahren und wir können die Sprache und die Tastatursprache mit den Pfeiltasten auswählen und mit Enter bestätigen

Wähle „Boot: Manjaro .x86_64 gnome“ aus und dein Computer fährt mit TROM-Jaro hoch.

7. Bild: Du kannst dann auch die Sprache von dem Fenster, das erscheint, wenn der Computer hochgefahren ist, auf deutsch ändern.

8. Bild: Dann wirst du gefragt, ob die Ordner auch in deutsch umgenannt werden sollen.

Jetzt kannst du TROM-Jaro ausprobieren 🙂

Zuerst vielleicht das WLAN einschalten (rechts oben) und verbinden, um Firefox öffnen und zu schauen, ob alles funktioniert. Du kannst weiter Funktionen testen, wie zum Beispiel die Kamera, LibreOffice etc. und ein Gefühl für TROM-Jaro bekommen.

1. + 2. Bild: Um TROM-Jaro zu installieren, öffnest du „Anwendungen anzeigen“. Entweder mit der cmd-Taste bei Apple, mit der Windows-Taste bei Windows oder mit der Maus. Klicke jetzt auf das Installationsprogramm.

3. – 6. Bild: Wir wählen die Zeitzone aus, die Tastatur und gelangen zu den Partionen. Hier wird gefragt, wo wir TROM-Jaro installieren möchten. Stell dir die Festplatte deines Computers als einen Kuchen vor. Jetzt wird gefragt, wie viel von dem Kuchen TROM-Jaro bekommt. Bei Ubuntu habe ich zuerst den Kuchen (die Festplatte) in zwei Hälften geschnitten (partioniert), damit jedes Betriebssystem die Hälfte bekommt und ich beide Betriebssysteme habe. TROM-Jaro habe ich den ganzen Kuchen zugewiesen, sodass mein MacOS gelöscht wurde. Auch bei einem anderen PC habe ich Windows und damit proprietäre Software komplett gelöscht.

Natürlich kannst du TROM-Jaro erst testen und dein ursprüngliches Betriebssystem noch drauf lassen, wenn du es wegen verschiedenen Programmen (z. B. Windows Office) brauchst. Es gibt allerdings FOSS-Alternativen für viele solche Programme, wie zum Beispiel LibreOffice als Alternative für Windows Office.

Entscheide dich also für deine gewünschte Aufteilung der Festplatte (des Kuchens ;)) und klicke auf weiter.

7. Bild: Gib dann deinen Namen, den Namen des Computers und ein Passwort ein, mit dem du dich anmeldest.

8. Bild: Jetzt kommt eine Zusammenfassung von dem, was vorgenommen wird und du kannst es installieren.

Die Installation dauert ein paar Minuten.

Dann kannst du dich anmelden.

Wenn du deutsch eingegeben hast, wirst du nochmal gefragt, ob auch die Ordner umbenannt werden sollen.

Willkommen bei TROM-Jaro!

Alles ist von Anfang an für dieses Betriebssystem eingerichtet, aber es gibt ein paar Dinge, die es zu erledigen gibt, wie zum Beispiel Updates oder Spracheinstellungen, damit wir einen angenehmen Einstieg in die FOSS Welt haben. Von hier an könntest du selbst Dinge herausfinden und entdecken, aber ich gebe noch ein paar nützliche Tipps.

Mach zuallererst ein Update, damit TROM-Jaro auf dem neuesten Stand ist.

1. Bild: Klicke dazu auf den Software Manager, der im Grunde genommen ein App Store ist, auf dem du Anwendungen (Apps) herunterladen und installieren kannst – sehr einfach.

2. Bild: Klicke auf Aktualisierungen.

3. Bild: Automatisch wird nach Updates gesucht und falls es welche gibt, klicke auf Übernehmen und gib dein Adminpasswort ein.

Um die Sprache komplett auf Deutsch zu ändern nehmen wir ein paar Einstellungen vor:

1. Bild: Klicke bei einem Apple-PC auf die cmd-Taste, bei einem Windows-PC auf die Windows-Taste. Jetzt sind wir bei „Anwendungen anzeigen“ und sehen viele Ordner. Klicke auf den Ordner „Settings“ (Einstellungen). Alternativ kannst du im Suchfeld entweder „Sprache“ oder „language“ eingeben und enter drücken.

2. Bild: Wähle jetzt „Einstellungen“ oder „Settings“ aus.

3. Bild: In den Einstellungen kannst du jetzt die Sprache und die Eingabequelle auf Deutsch ändern. Schließe dann das Fenster.

4. Bild: Wiederhole jetzt Schritt 1. + 2. aber wähle diesmal „Manjaro Einstellungen“ aus. Dann erscheint ein anderes Fenster. Klicke zuerst auf Sprachpakete.

5. Bild: Wähle die Sprachpakete aus, die du haben möchtest und klicke auf „Pakete installieren“. Jetzt werden Pakete mit der deutschen Sprache für Firefox, Libre Office etc. heruntergeladen.

6. Bild: Gehe zurück zum Fenster auf dem 4.Bild und wähle Sprachumgebung. Nimm hier die Einstellungen vor, die du willst. Schließe dann das Fenster.

7. Bild: Zum Schluss rufen wir nochmal „Anwendungen anzeigen“ mit der cmd- oder Windows-Taste auf. Jetzt müssen wir manuell die Namen der Blöcke ändern. Klicke dazu mit der rechten Maustaste auf einen Blog und du kannst den Namen umbennen.

Jetzt sollte alles auf Deutsch sein.

Ich arbeite gerne mit der Tastatur: Zum Beispiel wechsle ich zwischen Arbeitsbereichen mit den Tasten cmd+Pfeil nach oben/links/rechts/unten. Du kannst alle Arten von Einstellungen machen – wie? Das zeige ich dir hier:

Zuerst gehen wir nochmal sicher, dass das System auch die richtige Tastatur erkennt.

1. Bild: Gehe mit der cmd- oder Windows-Taste zu „Anwendungen anzeigen“. Wähle hier „Manjaro Einstellungen“ aus.

2. Bild: Gehe auf „Tastatureinstellungen“.

3. Bild: Wähle das Tastaturmodell von deinem Computer aus und schließe das Fenster.

4. Bild: Rufe „Anwendungen anzeigen“ auf (ich denke du weißt mittlerweile wie :)) und öffne die Einstellungen.

5. + 6. Bild: Wähle in den Einstellungen „Geräte “ und schon kannst du die Tastatur einstellen, wie du willst. Auch die Mauseinstellungen kannst du hier ändern.

Weitere Einstellungen kannst du unter der Anwendung „Optimieren“ vornehmen. Du kannst Arbeitsflächen, das Erscheinungsbild, Fenster und vieles mehr optimieren.

Kommen wir jetzt zu den ‚Leckerbissen‘. Die Freie und Open-Source-Software, durch die wir auf dem Computer so gut wie alles machen können: Im Internet surfen, Dokumente oder Videos erstellen, mit anderen sicher kommunizieren (z. B. mit Riot oder Signal, Audio/Videos/Fotos bearbeiten) und vieles vieles mehr! Durch das Arch-User-Repository (AUR) hast du Zugang zu sehr vielen FOSS-Anwendungen!

Es gibt einige FOSS-Apps, die wir empfehlen und noch nicht installiert sind: onionshare aptik-gtk vidcutter webtorrent-desktop pdftk-bin tor-browser cpod vdhcoapp mindmapp ocsstore signal-desktop-bin masterpdfeditor-free crow-translate subtitlecomposer kazam photokollage.

1. Methode: Du könntest jetzt manuell jede App, die du haben möchtest im Software Center installieren. Dazu einfach den Namen eingeben, sie für die Installation markieren und nach einer anderen suchen. Klicke dann einfach auf „Anwenden“ (und bestätige, wenn du dazu aufgefordert wirst) und es werden alle „markierten“ Anwendungen installiert.

2. Methode: Öffne „Anwendungen anzeigen“ mit der cmd- oder Windows-Taste oder mit der Maus (Bild 1) und suche nach „terminal“ (einfach terminal eingeben – Bild 2).

Kopiere den folgenden Code und gib ihn in das Terminal ein:

pamac build vidcutter onionshare aptik-gtk webtorrent-desktop pdftk-bin tor-browser cpod vdhcoapp mindmapp ocsstore signal-desktop-bin masterpdfeditor-free freetube crow-translate subtitlecomposer kazam photocollage vimix-gtk-themes-git krop

– drücke die Eingabetaste.

Wenn du gefragt wirst, ob du die Build-Dateien bearbeiten willst, gib „n“ ein (für nein) und drücke die Eingabetaste. Wenn du gefragt wirst, ob du die Transaktion druchführen möchtest, gib „j“ (für ja) ein und drücke die Eingabetaste. Gib dann dein Administratorkennwort ein und drücke die Eingabetaste.

Die zweite Methode ist viel schneller (nur eine Befehlszeile). Es dauert ungefähr 30 Minuten, um alles zu installieren. Das ist die „Wartezeit“.

Zum Schluss kannst du noch die leeren Ordner auf Englisch (in rot) löschen und die Daten von deinem Backup wieder auf den Computer ziehen. Jetzt bist du von proprietärer auf Freie und Open-Source-Software gewechselt – meiner Meinung nach ein Schritt in eine bessere Welt, in der wir Wissen und Fähigkeiten mit allen teilen, sodass jeder Mensch Zugang hat 🙂

Hab Spaß, spiele und entdecke. Du wirst lernen, mit TROM-Jaro umzugehen und merken, warum es genial ist. Verzweifle nicht bei Probleme – es gibt immer ein Lösung!

Beispiel: Anfangs ging bei mir die Facetime hd Kamera nicht, weil TROM-Jaro die Kamera nicht erkannt hat (der Treiber dafür hat gefehlt). Was habe ich gemacht? Herausgefunden, dass der Treiber bcwc heißt, ihn im Software Center installiert, den Computer neu gestartet und sie funktioniert 🙂

Wenn du bei einem Problem nicht weiterkommst gibt es immer noch die großartige Manjaro-Community, die dir weiterhilft.

Natürlich kannst du auch mich fragen und Bescheid geben, wenn etwas bei der Anleitung unklar war – danke 🙂

Außerdem gibt es eine Seite für TROM-Jaro, auf der wir die besten handelsfreien Apps sammeln und empfehlen.

Viel Spaß mit TROM-Jaro! 🙂

Was ist FOSS?

In diesem Artikel geht es um die Frage, warum FOSS besser als proprietäre Software ist, meine erste Erfahrung mit dem Betriebssystem Ubuntu und wie ich es installiert habe. Außerdem wird erklärt, wie Manjaro funktioniert und was das Großartige daran ist.

Jede*r kennt und benutzt wahrscheinlich ein Betriebssystem von Windows oder Apple. Diese Betriebssysteme sind proprietär, das heißt der Quellcode davon ist nicht für jeden offen zu sehen und somit weiß niemand, außer diejenigen, die Zugriff auf den Quellcode haben (die Mitarbeiter von Apple und Microsoft), wie z. B. dieser funktioniert und ob er vielleicht schädlich ist oder nicht. Ich selbst habe einen Mac von Apple, auf dem MacOS installiert war. Die Betonung liegt auf war, da ich seit längerem FOSS benutze. FOSS ist die Abkürzung von Free and Open Source Software, was auf deutsch übersetzt „freie und quelloffene Software“ bedeutet. Dort ist also der Quellcode für jeden offen zu sehen: jede*r sieht, wie der Quellcode funktioniert, wo Fehler sind und was man optimieren könnte.

Warum ist FOSS großartig?

Es gibt 4 große Vorteile gegenüber proprietärer Software (z. B. Apple und Microsoft):

  1. Sicherheit und Zuverlässigkeit
  2. Vielfalt
  3. Stärkt die Zusammenarbeit und definiert Bildung neu
  4. Effizienz

Lies das, um zu verstehen, was mit diesen Punkten gemeint ist. Zudem ist FOSS (wie der Name schon sagt) kostenlos. Das heißt aber nicht zwingend, dass FOSS handelsfrei ist und Programme/Apps könnten Daten sammeln oder etwas anderes von ihren Nutzern wollen.

Von diesen Punkten überzeugt, habe ich mich Anfang 2018 entschieden FOSS auszuprobieren und dabei die Linux-Distribution Ubuntu zu benutzen.

Wie habe ich es installiert?

Um Ubuntu zu benutzen, habe ich das Betriebssystem über ein Programm auf einen USB-Stick installiert, dann mit Hilfe eines YouTube-Videos auf meinen Laptop installiert, sodass ich MacOS und Ubuntu gleichzeitig hatte. Sozusagen, um herauszufinden, ob mir Ubuntu gefällt.

Ich habe eine Zeit lang gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, aber letztendlich habe ich mich zurecht gefunden und war ziemlich begeistert. Das Design hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mit der Apple-Taste cmd + S in verschiedene Schreibtische wechseln (das habe ich geliebt):

Ich habe mich an Ubuntu gewöhnt und es hat mir gut gefallen! Es war nur ein bisschen umständlich, Programme zu installieren, weil man dazu oft den Terminal braucht (die Kommandozentrale des Computers, wo man Befehle ausführen kann), aber das sah ich als Herausforderung und es hat mir Spaß gemacht, Dinge herauszufinden, die nach einiger Zeit auch funktionierten. Ich hatte Freude am Spielen und genau so könnte Bildung aussehen.

Dann war ich im Dezember bei Tio, der gerade dabei ist, eine eigene angepasste Version von dem Betriebssystem Manjaro zu erstellen.

Manjaro

Übersetzt von Tio: Manjaro basiert auf Arch. Es ist wie ein Linux-Betriebssystem, das auf einem anderen aufgebaut ist. Das ist das Schöne an Open Source. Man kann das, was andere gebaut haben, neu aufbauen. Jetzt hat Manjaro eine Menge an benutzerdefinierten Dingen für das Betriebssystem erstellt, und die meisten Linux-Distributionen erstellen ein sogenanntes „Repository“ (einen Aufbewahrungsort). Das ist im Grunde ein Server (eine Website), auf dem diese Pakete abgelegt werden und von dort aus leicht installiert werden können. Eine Anwendung (App) ist nichts weiter als ein Stück Code, das in einem Weihnachtspapier verpackt ist.

Wenn du es installieren willst, befiehlst du im Grunde genommen deinem Betriebssystem, es zu entpacken und den Inhalt des Pakets zu erstellen. Vielleicht ist es eine Giraffe, vielleicht ist es ein Auto, vielleicht ist es einfach ein Kartenspiel. Wichtig ist, was in diesem Paket enthalten ist. In Windows hast du das „exe“ als Paket. Das Problem ist, dass dieses exe sehr unordentlich ist, wenn du es öffnest – es gibt ein Chaos (weiter, weiter, ja, installieren, wo, jetzt?, zustimmen?, weiter, weiter). Du musst dieses Paket auch online auf allen Arten von Webseiten finden. Es ist also ein totales Durcheinander.

Unter Linux legen die Benutzer diese Pakete an einem einzigen Ort ab und prüfen, ob sie gut sind oder nicht. Stell dir das wie ein Lagerhaus vor. Hier ist alles nach Kategorien sortiert. Arch hat ein solches Lagerhaus, Manjaro hat eins, Ubuntu hat eins, aber der Unterschied zwischen ihnen liegt hauptsächlich in der Paketverpackung, weil sie hauptsächlich gleich sind. Ubuntu hat beispielsweise „deb“ anstelle von „exe“.

Also zurück zu Manjaro. Es gibt einen eigenen Aufbewahrungsort – wir nennen das „Repository“ (erinnerst du dich?). Manjaro hat jedoch ein kleines Team, daher können sie nicht viele Pakete dort ablegen, da diese Pakete gründlich getestet und gewartet werden müssen. Das bedeutet „Einschränkung“. Darunter leidet Ubuntu, da in ihren Repositories keine neue Software vorhanden ist. Aber Manjaro nutzt AUR. Dies ist das Arch User Repository – das ist wie ein öffentliches Lagerhaus, in dem jeder Benutzer Pakete für die Arch-basierten Linux-Distributionen hinzufügen kann.

AUR ist vielleicht das größte Lagerhaus in der Linux-Welt. Es hat so ziemlich jede Software. Manjaro setzt also auf ein eigenes Repository, erlaubt aber auch die Aktivierung von AUR. So kannst du Pakete von jedem beliebigen Lagerhaus aus installieren, wodurch du eine Vielzahl von Anwendungen nutzen kannst. Software von AUR wird nicht auf Manjaro getestet, aber da Manjaro auf Arch basiert, funktionieren dort so ziemlich 99% der Anwendungen.

Manjaro deaktiviert AUR standardmäßig, es ist jedoch sehr einfach über den Software Manager zu aktivieren. Das ist das Schöne an Manjaro, ihrem Software-Manager, bei dem das Repository und AUR zusammenarbeiten. Die Installation einer Anwendung ist für jeden Manjaro-Benutzer so einfach. Man muss einfach den Software-Manager öffnen, den Namen einer Anwendung (App) eingeben (und sie suchen) und auf installieren klicken. Das ist alles. Kein Einsatz von Terminals, keine Suche im Web nach einer Anwendung.

TROM-Jaro

Ok, also zurück zu TROM-Jaro: Ich möchte dieses Betriebssystem so anpassen, dass es sowohl handelsfrei als auch superfunktional ist und die besten Linux-Apps der Welt enthält. Manjaro kommt vorinstalliert mit Microsoft Office, Steam, und ich denke auch Skype – die sind nicht handelsfrei! Also habe ich alles getan, außer dass ich AUR-Anwendungen nicht einfach vorinstallieren kann. Dafür müsste ich mein eigenes Lagerhaus anlegen und warten. Das ist verrückt, wenn man bedenkt, dass ich schon so viel Arbeit für TROM erledigen muss.

Aber mir wurde dabei etwas klar: TROM-Jaro nicht mit Zeug vollzustopfen! Nicht jeder braucht die Apps, die ich dort hinzugefügt habe, und ich habe zu viele hinzugefügt! Meine Idee jetzt: Sich auf Anpassungen verlassen, die die Verwendung von TROM-Jaro einfach und großartig machen (also Anpassungen an dem Betriebssystem), und sich auf tromjaro.com verlassen, um Apps auf eine wunderschöne Art zu empfehlen. Bei der Installation von TROM-Jaro wird ein schlankes, schnelles und ein Betriebssystem, das „bereit“ ist, zur Verfügung gestellt.

Wenn du zum ersten Mal Firefox öffnest, siehst du tromjaro.com, wo du unsere empfohlenen Apps durchgehen und alle installieren kannst, die du willst/brauchst! Auf diese Weise installieren die Menschen NUR, was sie brauchen! 😉 – Und so können wir ständig neue Apps empfehlen.

Stell dir vor, ich würde eine großartige neue App entdecken. Was jetzt? TROM-Jaro erneut für eine einzelne App umbauen? Das ist verrückt! Aber auf diese neue Weise kann ich sie einfach auf tromjaro.com empfehlen und jeder kann sie in wenigen Sekunden installieren. Ich mag diese neue Idee!

Zusammenfassung

TROM-Jaro ist also ein minimalistisches, schnelles und super einfach zu bedienendes Betriebssystem für Computer. Es macht Spaß, es zu bedienen und du wirst verblüfft sein, wie gut es funktioniert.

Die Dinge, die TROM-Jaro von Manjaro unterscheidet:

  • Plugins, die zum Beispiel Werbung bei Firefox verhindern, kommen vorinstalliert. Kennst du den kurzen Werbespot bei YouTube, wenn du ein Video anschauen willst? Du wirst vergessen, dass es das gibt, weil solche Werbung geblockt wird. Andere Plugins bieten zum Beispiel mehr Sicherheit.
  • Es gibt nur die nützlichsten Apps und eine eigene Seite, auf der viele FOSS-Apps empfohlen werden. Keine proprietären Apps mehr.
  • Das Design ist verändert. TROM-Jaro ist sehr chic und sieht richtig schön aus! Außerdem kannst du selbst das Aussehen nach deinen individuellen Wünschen ändern – Freiheit pur!
  • Es ist so eingestellt, dass du sofort anfangen kannst, es zu benutzen.

Außerdem gibt es ein Manjaro-Forum auf Deutsch, wenn du irgendwelche Fragen, Probleme oder Schwierigkeiten hast – die Gemeinschaft wird dir sicherlich helfen. Natürlich kannst du dort auch anderen helfen 🙂

Aber genug geredet für jetzt. Hier sind ein paar Bilder von TROM-Jaro:

Wenn du es ausprobieren und/oder installieren willst, dann findest du auf der Website die Anleitung:

Perspektive

Stell dir vor, du bist ein Mensch von einem anderen Planeten und hast die Erde entdeckt. Ganz neugierig machst du dich mit ein paar Freunden auf den Weg, weil ihr die Erde erkunden möchtet. Du bist sehr gespannt und fragst dich, ob es dort ‚intelligentes‘ Leben gibt.

In der Umlaufbahn der Erde angekommen, verbindest du dich mit einem Satelliten und fängst in einem weltweiten Netz, das Internet genannt wird, an zu recherchieren. Du findest folgendes heraus:

  • Auf der Erde besitzen 8 Menschen so viel, wie ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (Quelle)
  • Es gibt 821 Millionen Menschen, die an Hunger leiden, während 1/3 bis ½ der produzierten Nahrung weggeworfen wird und nach dem heutigen Stand der Technik 12 Milliarden Menschen ernährt werden können
  • Weltweit war 2012 mehr als jedes zehnte 5- bis 17-jährige Kind von Kinderarbeit betroffen (10,6 Prozent)
  • 2015 hatten knapp 2,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen und 660 Millionen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser“ (Quelle)
  • 1,3 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Elektrizität und 2,6 Milliarden Menschen haben keine sauberen Kocheinrichtungen (Quelle)
  • Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 69 Jahren, obwohl es Wissenschaft und Technologie ermöglichen, 80 oder 90 + Jahre alt zu werden, weil sie keinen Zugang zu diesen ‚Behandlungen‘ haben (Quelle)
  • Klimawandel: Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich die globale erdnahe Temperatur um etwa ein Grad erhöht.
  • Durch den Klimawandel versauern die Meere
  • Waldverluste schreiten seit Jahrzehnten voran
  • Es gibt massives Artensterben
  • Ressourcen werden übernutzt (Quelle)
  • Es gibt Korruption (Quelle 1, 2)
  • Es gibt Vergewaltigungen (Quelle 1, 2)
  • Menschen sind gezwungen zu arbeiten
  • Es gibt Krieg (Quelle 1, 2)
  • Umweltverschmutzung
  • und soo viel mehr …

Wow, denkst du. Es scheint viele Probleme auf der Erde zu geben und es scheint, dass die Menschen sie nicht gelöst bekommen. Deine Freunde informieren sich auch im Internet und sind erstaunt. Sie fragen dich, warum die Menschen die Probleme nicht gelöst bekommen.

Du hebst du deinen Kopf, denkst darüber nach, was deine Ureltern dir einmal erzählt haben, und fängst an zu erklären:

Auch auf unserem Heimatplaneten gab es eine Zeit, die der, auf der Erde, ähnelte. Auch damals gab es viele Probleme, die immer schlimmer wurden und die Menschen hatten keine Lösung, denn wenn sie versuchten ein Problem zu lösen, hat es sich nach woanders verschoben oder es ist ein neues aufgetreten. Es war wirklich hoffnungslos – so schien es jedenfalls.

Die Menschen von unserem Heimatplaneten befanden sich auf einem Scheideweg: Entweder sie finden eine wirkliche Lösung für die Probleme, oder sie würden ihren Planeten und sich selbst so beeinflussen, sodass es große Schwierigkeiten geben würde, weiterhin auf ihm zu leben.

Deine Freunde schauen auf die Erde herab und überlegen, ob sie es schaffen werden.

Du erzählst weiter:

Der große Wendepunkt ereignete sich nicht als solcher – es sollte viel eher ein Prozess sein, bei dem mehr und mehr Menschen verstanden haben, dass die Probleme eine gemeinsame Ursache haben. Sie haben verstanden, dass ihre Welt auf einer Grundstruktur aufgebaut war, die unveränderbar zu sein schien.

Diese Grundstruktur war der Handel, denn jeder Mensch musste irgendetwas tauschen, um irgendetwas zu bekommen: zum Beispiel Zeit, Wissen und Fähigkeiten gegen Geld und Geld gegen Lebensmittel, um zu überleben.

Dadurch wurden Menschen negativ beeinflusst – sie machten viele Geschäfte, nutzten andere aus und wurden zu Missbrauchern, Scharlatanen und Dieben. Gleichzeitig ermöglichte der Handel die Entwicklung von Gesellschaften, neuen Materialien, Wissenschaft und Technologie. Dieser Vorgang, Handel zu treiben, schien also deshalb so unveränderbar, weil sie dachten, dass der Handel ’normal‘ sei, sowohl positive als auch negative Aspekte beinhaltet und, dass das auch immer so sein würde.

Was sie aber nicht verstanden hatten, war, dass sie die technologischen Mittel und das Wissen hatten, um ihn obsolet zu machen.

Waren, Dienstleistung, Wissen, Zeit, Aufmerksamkeit, Privatsphäre und Daten für etwas anderes zu tauschen schien eine Selbstverständlichkeit und völlig ’normal‘ zu sein, bis einzelne Menschen herausgefunden haben, dass das ein Problem ist. Diese Menschen hatten es sehr schwer, da die anderen sie nicht verstanden haben. Sie waren viel zu sehr beschäftigt, Handel zu treiben und konnten nicht darüber hinaus denken.

Es war zu sehr in den Köpfen der Menschen (Kultur), da sie in dieser Welt aufgewachsen waren und dadurch maßgeblich von ihm beeinflusst wurden. Sie konnten ihn nicht hinterfragen.

Allerdings wurde mit zunehmender Zeit immer mehr Menschen klar, dass ‚irgendetwas‘ schief läuft und es so nicht weitergehen konnte. Sie wurden offener für solche Ideen, fingen an den Handel zu hinterfragen und darüber zu reden. Schon immer gab es Menschen, die sich freiwillig engagiert haben, aber als die Idee bekannter wurde, strömten immer mehr Menschen hinzu, die in diese Richtung arbeiteten, sodass sie noch mehr Menschen darüber gebildet und handelsfreie Waren Dienstleistungen erschaffen haben.

Allerdings schien es sehr hoffnungslos, denn es waren immer noch sehr wenige Menschen im Vergleich zu den anderen und sie bräuchten eine Vielzahl von Menschen, damit sich großflächig etwas verändert. Das hielt sie aber nicht auf. Sie haben angefangen, die Welt zu verändern, indem sie diese Idee weiterverbreitet haben und handelsfreie Waren und Dienstleistungen geschaffen haben.

Das Unglaubliche wurde möglich und diese Bewegung wurde immer größer und größer. Sie war nicht mehr zu stoppen, denn je mehr Menschen handelsfreie Waren und Dienstleistungen erschaffen haben, desto mehr und mehr Menschen hatten Zugang zu diesen Dingen, konnten sich besser vorstellen, wie eine solche Welt funktionieren kann und haben selbst angefangen diese Bewegung zu unterstützen.

Sie mussten nicht mehr ihre Zeit tauschen, um etwas zu tun, was sie vielleicht nicht mochten, sondern hatten jetzt Zeit, zu entdecken, zu forschen und zu genießen. Dadurch gab es genug Menschen in allen möglichen Feldern der Wissenschaft, die diese Idee weiter voranbrachten. Diese positive Rückkopplungsschleife hat sich immer mehr verstärkt und, wie ihr wisst, gibt es heutzutage auf unserem Heimatplaneten weniger Probleme.

Deine Freunde und du denken an euren Heimatplaneten und seid froh, denn mittlerweile funktionieren dort die Dinge ziemlich gut. Es gibt wenig, bis keine Verbrechen, kein Geld, keine Führer, keine Kriege, weniger Konflikte und ihr seid eine Spezies, die eine Sprache spricht und einen Planeten teilt. Es gibt keine Länder oder Gesetze, kein Polizei- oder Justizsystem, aber euch allen geht es gut, niemand muss hungern und Bedürfnisse und Wünsche werden erfüllt.

Du blickst nochmal auf die Erde herab, überlegst und sagst zu deinen Freunden: „Lasst uns den Menschen auf der Erde eine Idee geben“ 🙂

 

Perspektivwechsel

Manchmal ist es interessant, Dinge von einer anderen Perspektive zu betrachten. Es ist sehr sinvoll einen Schritt zurückzutreten und sich zu überlegen, worum es überhaupt geht – deswegen die Perspektive eines Außerirdischen.

Diese kleine Geschichte soll zeigen, dass auch wir Menschen uns vielleicht auch auf einem Scheideweg befinden. Probleme, wie der Klimawandel scheinen nicht genug aufgehalten zu werden und die soziale Ungerechtigkeit wird immer größer. Auch unsere Erde basiert auf Handel und viele scheinen das nicht hinterfragen zu können. Wir aber fordern den Handel heraus und wollen ihn obsolet machen. Lies unser Buch „Die Ursache der meisten Probleme„, in dem wir das ausführlich argumentieren.

Es kann sehr frustrierend sein, über die Probleme zu lesen, doch es ist wichtig, diese Tatsachen zu begreifen. Wenn wir das Problem verstanden haben, können wir etwas dagegen tun: Lass uns den Handel bekämpfen, indem wir Menschen darüber informieren (bilden) und handelsfreie Waren + Dienstleistungen schaffen. #handelsfrei